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Vom Frust zur Mitbestimmung

Die Bürgerinitiative „Lebenswerte Südstadt erhalten“ gründete sich am 17. Mai 2014, nachdem bekannt wurde, dass die Hansestadt Rostock plant, in diesem Stadtteil eine Nachverdichtung (insbesondere Lückenbebauung und Hochhäuser) vorzunehmen. Eine dazu in Auftrag gegebene städtebauliche Analyse verdeutlichte diese Idee (siehe „Dokumente“). Die Aufregung über eventuelle Eingriffe in den beliebten Stadtteil war groß.

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Es dauerte fast 1 ½ Jahre bis eine seitens der BI geforderte Ideen- und Planungswerkstatt gemeinsam  mit der Hansestadt am 25.11.2015 durgeführt wurde.

Die Auswertung der Ergebnisse erfolgte ein weiteres Jahr später, am 27.10.2016.

Zugleich wurden Anfang Oktober 2016 weitergehende Stadtplanungen für die Rostocker Südstadt und Biestow öffentlich. Die Entstehung eines neuen Wohngebietes für 13.000 Einwohner/innen ist geplant, mit tiefen Einschnitten sowohl in der Südstadt als auch in Biestow. Der Charakter beider Stadtteile würde sich erheblich verändern.

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Nur eine Mitwirkung vieler Einwohner/innen beider Stadtteile kann absichern, dass Ideen und Vorschläge in der Stadtpolitik nicht nur wahrgenommen, sondern auch umgesetzt werden.

Im letzten Jahr hat sich auch eine BI Biestow gegründet, deren Seite Sie hier finden:  https://biestow-info.de

Beide Bürgerinitiativen möchten, dass ihre Stadtteile lebenswert bleiben – für heutige und künftige Generationen nicht nur dieser Stadtteile, sondern alle Rostockerinnen und Rostocker.

Am 07.11.2016 hat es um 19.00 Uhr in der Stadthalle zur Thematik eine Einwohnerversammlung mit dem Oberbürgermeister geben, die mit über 2.000 Besuchern die größte Bürgerveranstaltung seit der Wende gewesen ist. (Pressemitteilung Stadtverwaltung und Vortrag: http://rathaus.rostock.de/sixcms/detail.php?id=53705&_sid1=260&_sid2=291&_sid3=292 sowie Mitschnitt: http://www.mmv-mediathek.de/play/20036-internetr-dio-warnow-rostock-einwohnerversammlung.html)

Auf dieser Internetseite können Sie sich in den verschiedenen Rubriken informieren. Sie wird von der Unterzeichnerin verantwortet und entsteht in Zusammenarbeit mit dem BI-Leitungsteam.

Aktive Bürgermitbestimmung ist gefragt!

Für eine lebenswerte Südstadt und ein lebenswertes Biestow!

Dr. Sybille Bachmann
15.11.2016

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Kommentare zu: "Lebenswerte Südstadt erhalten" (8)

  1. Köpke schrieb:

    http://www.buvko.de/buvko-rueckblick/berlin-2013/14-buvko/rueckblick/47-berliner-appell.html

    Der Berliner Appell „Städte in Zukunft: urban + mobil + grün!“ enthält in seiner über viele Monate hinweg bis zum Ende des 19. Bundesweiten Umwelt- und Verkehrskongresses veränderten und hiermit veröffentlichten Diskussionsfassung 15 Aussagen zur Stadtplanung.

    Haben unsere Kommunalpolitiker sich jemals mit dieser Art Stadtplanung beschäftigt?

  2. Prof. Franz Spychala schrieb:

    Sehr geehrter Herr Stadtplaner Müller,

    als Rostocker seit 1946 und Südstädter von 1962 bis 1990 verfolge ich die städtebauliche Entwicklung Rostocks sehr aufmerksam.
    Der Stadtteil Südstadt fand von Anfang an bis heute (meine Tochter wohnt auch noch dort) höchste Anerkennung und Beliebtheit bei der Bevölkerung. Es ist mir deshalb völlig unverständlich, mit welchen Argumenten man Teile des harmonisch gewachsenen Stadtteils aus einem Modernisierungswahn heraus umgestalten will und entsprechende Planungen betreibt. Diese Maßnahmen führen dazu, dass die Südstadt nicht mehr die Südstadt ist.

    Ahnen Sie überhaupt, welche Bedeutung das „Berghotel“, ursprünglich eine Baracke, für den Südstädter hat? Und dorthin ein Hochhaus, das einen erschlägt, wenn man auf der Nobelstraße darauf zugeht oder zufährt? Und wieso muss man in der Südstadt überhaupt Häuser/Gebäude abreißen? Dieser Abrisswahn treibt doch Menschen, die auch schon 40 oder 50 Jahre dort leben, in Verzweifelung.
    Heinrich Zille hat einmal gesagt: Man kann Menschen mit einer Wohnung totschlagen wie mit einer Axt. Dieses Zitat meinte zwar die Wohnverhältnisse Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts. Aber wenn Politik und Verwaltung auch Anfang des 21. Jahrhunderts plötzlich eine gesicherte Wohnung in Zweifel ziehen, empfinden die Betroffenen ähnlich.

    In der Südstadt und am Rande dieses Stadtteils sind noch derartig viele Möglichkeiten des Bauens vorhanden, sollen die heutigen Stadtplaner ihre Fähigkeiten darauf anwenden und eine gute Verbindung zwischen jetziger und künftiger Südstadt auf jetzt noch freien Flächen herstellen.

    Und stoppen Sie den Wahnsinnsgedanken, die Sport- und Kongresshalle abzureißen, nur um „Events“ nach Rostock zu holen. Was ist denn mit der Messehalle in Schmarl?

    Und im Übrigen: Das Theater gehört auf den Bussebart, das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum in den Stadthafen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Prof. Dr. – Ing. Franz Spychala

  3. Werner schrieb:

    Ich kenne die Rostocker Südstadt auch noch aus früheren Zeiten!

    Hatte hier schon 1967 als damals 18-Jähriger „Zugereister“ und Träumer von der ´Großen Weiten Welt´ (damals soll Rostock ja unser „Tor zur Welt“ gewesen sein!) im Hafenwohnheim der damaligen „Bruno-Schmidt-„Str. 32 (die heutige Brahestraße) gehaust!

    Gleich um die Ecke war das Berghotel – der damalige Barackenbau – mit einem Restaurant voller Leben, mit einem mütterlichen blonden Typ von Bedienung mit einem „Hamburger Schnitzel“ für 2,70 M und mit einem Bier für 48Pf, dazu gab es eine Musikbox mit den damals aktuellen Titeln …
    Alles zusammen war dazu angetan gewesen, ab und zu dort zu „versacken“ … und morgens dann mit der Taxe zum Hafen zu fahren, da ja die S-Bahn dann schon weg gewesen war! …

    Später dann, nach den 18Mon. NVA kehrte ich wieder nach R. zurück, dieses mal an die Uni als Student … an die gleiche damalige „Sektion TE“ in der Südstadt, wie unser heutiger OB – nur schon ein Jahr früher (Matrikel ´70 -´74).

    Gewohnt wurde auch damals schon in den noch heute bestehenden Stud.-Wohnheimen der Max-Planck-Str. (nur wahrscheinlich mit anderem Standards …).

    Heute, mit fast 66 und nach etlichen Umzügen in fast alle Rostocker Stadtteile, schätze ich die Südstadt immer noch als unwahrscheinlich gelungenem und anheimelnden Stadtteil! (Hatte hier in den 70-ern auch noch in der Schlesinger- und in der Galilei-Str. gewohnt).

    Heute bin ich noch Pächter eines Kleingartens in der Anlage „Am Südrand“/ Nobelstraße, … empfinde die Rostocker Südstadt immer noch als meine eigentliche Heimat und es würde mich sehr betroffen machen, wenn sich an diesem Heimatgefühl auf meine alten Tage noch etwas ändern sollte!

    Ich hatte in den 80-ern meine damals schon betagten Eltern mal nach R. geholt und dabei mein Elternhaus im ältesten d. Solbad für´ n Appel & ´n Ei (für nicht ganz den Gegenwert eines Trabbi) weggegeben! …
    … Alles, weil ich R. mal als meinen ständigen Lebensmittelpunkt wähnte!

    Nun, da meine Eltern schon lange in den begehrtesten Rostocker Stadtteil (auf den W-münder Friedhof) umgezogen sind, beginne ich an dieser meiner damaligen Entscheidung stark zu zweifeln!

    Herr Professor – Sie schrieben mir aus dem Herzen … mehr fällt mir dazu jetzt auch nicht mehr ein!

    Herzlichst
    Werner Garlipp

  4. Leist, Bernhard - ein Gast Gast aus Süddeutschland schrieb:

    Ideen- und Planungswerkstatt, ein Forum für die Gestaltung der Zukunft dieser Südstadt,
    die ich regelmäßig als Besucher aus Süddeutschland erlebe. Es ist also eine Aufgabe vor allem für die Zukunft der Kinder der Südstadt. „Wohnen und Nutzungen, Umwelt und Natur, Verkehr und Mobilität“ sicher wichtige Fragen, aber wo bleiben die Bedürfnisse der Kinder dieser Südstadt in diesem Forum?. Wo sind die für ihre Entwicklung notwendigen Möglich-keiten?. Allein bei der Frage vorhandener Kinderspielplätze ist mir bei einem kürzlichen
    Besuch in Mainz-Gonsenheim ein völlig unterschiedlicher Schwerpunkt der Stadtplaner zur
    Frage „wie wichtig sind uns unsere Kinder“ gegenwärtig geworden. Kinder in Gonsenheim
    leben hier in einem Paradies, Kinder in der Südstadt von Rostock in einem „Elendsviertel“
    Es gibt wirklich viel zu tun um die Südstadt Rostock auch für die heutigen Kinder Lebenswert zu erhalten.
    Vergessen Sie also um alles in der Welt nicht Ihre Kinder.

  5. Tobias schrieb:

    Ich hoffe sehr, dass Ihre Bürgerinitiative nicht nur Besitzstandswahrung und Kirchturmdenken betreibt.

    Die Hansestadt Rostock braucht dringend neuen Wohnraum, und zwar in der Größenordnung von mehreren 1.000 Einheiten. Da ist es völlig selbstverständlich, dass sich die Stadtplaner zunächst vorhandene Grün- und Brachflächen innerhalb der Stadt anschauen, bevor weitere Teile der Landschaft bebaut (und teuer erschlossen) werden müssen. Und da fallen mir auch in der Südstadt einige Grundstücke ein, die durchaus zusätzliche Wohnungen vertragen könnten. Dass Nachbarn und Parkplatzsucher davon nicht begeistert sind, verstehe ich. Trotzdem hat man mit seiner Mietwohnung den schönen Blick auf eine Grünfläche oder den Pkw-Stellplatz an der Ecke nunmal nicht mitgemietet.

    Ich hoffe sehr, dass es Ihrer BI auch darum geht, Veränderungen zuzulassen, statt sie rückwärtsgewandt nur zu verhindern. Hier ist auch Solidarität mit denen nötig, die in Rostock eine Wohnung suchen oder weiter steigende Preise nicht zahlen können. Und jeder Wohnungsneubau entlastet den Markt und gibt Menschen ein Dach über dem Kopf.

    • renrewhro schrieb:

      Hi Tobias,
      Ihre Hoffnungen in Gottes Gehörgang! Aber warum denn so negativ gedacht?!
      „…nur Besitzstandswahrung und Kirchturmdenken…“; …
      Von welchem Kirchturm sprechen Sie denn? In der Südstadt gibt es nur einige ganz wenige Stellen, wo Sie maximal den Biestower Kirchturm sehen können! …
      … Und was meinen Sie wohl, was die Biestower sagen würden, wenn sie dort mal so eben 1000 WE in Hochhausform hinsetzen würden!…
      Aber keine Angst – das wird dort ganz bestimmt nicht passieren, weil die nämlich einen Kirchturm haben!
      Aber mal ganz im Ernst, Tobias! …
      … Warum sollte man Ihrer Meinung nach wohl ein seit Jahrzehnten funktionierendes Wohnumfeld („funktionierend“ auch im Sinne von sozial ausgewogen und von Bürgerakzeptanz) auf Kraft & ohne Kreativität, also quasi mit der „Holzhammermethode“, zerschlagen?
      Zitat:„…hat man mit seiner Mietwohnung den schönen Blick auf eine Grünfläche oder den Pkw-Stellplatz an der Ecke nun mal nicht mitgemietet….“
      –> D.h. darüber kann man sich Ihrer Meinung nach ruhig gedankenlos hinwegsetzen?! …. Ist diese Denke etwa menschenfreundlich? Sollte das aber heute nicht unser Anspruch sein, wenn es um Wohnen geht? Motto: „Es trifft ja doch bloß Mieter…“ (?),…was natürlich z. B. in Biestow schon ganz anders aussähe und weshalb dort wohl auch Niemand (auch wegen dort auch wohnender Stadteliten) auf so abenteurliche Gedanken käme!
      In diesem Kontext nun (…Bedarf nach Wohnraum…) ist m. E. auch ganz dringend der Aspekt zu beachten und endlich in diese Diskussion ernsthaft einzubringen, dass HRO eine so gewaltig große kommunale Fläche zur Verfügung hat (…schauen Sie bitte mal auf die Karte!…), wozu z.B. auch große Plattenbausiedlungen in NW & NO gehören! Deren Attraktivität könnte durch ganz neue städtebauliche Überplanungen/ Entwicklungen auch ruhig mal erhöht werden, wobei ganz sicher auch jede Menge attraktiver Wohnraum neu zu gewinnen wäre! … Das wäre m. E. wirklich eine anspruchsvolle Aufgabenstellung
      für unserer Stadtplaner und Politiker in der Bürgerschaft! „Filetstücken“ immobilientechnisch zu vermarkten ist wirklich nicht die Hohe Schule der Stadtplanung!!
      Und … – warum soll denn die Stadt unbedingt in Richtung Süden wachsen, und … können nicht z.B. erst einmal die städtebaulichen Lücken bis nach Warnemünde geschlossen werden?? …Ferner ->
      Ich lebe jetzt seit über 40 Jahren in dieser Stadt (… wohnte auch schon z.B. in Lütten Klein & in Groß Klein… ) Warum können „Neu-Rostocker“ nicht auch dort wohnen?
      Was spricht denn dagegen, auch diese Stadtteile durch moderne Neugestaltungen auch anziehend zu machen?
      Können wir uns etwa zukünftig und auf Dauer „Brennpunktviertel“ leisten?
      …Vielleicht sollte man dort ja auch mal „Kirchtürme“ errichten, statt z. B. in der Südstadt Funktionierendes zu zerstören! … Letzteres gehörte m. E. in die Sparte „Schildbürgerstreiche“!

      Schönen Tag noch
      Werner G.

  6. Patricia Fleischer schrieb:

    Sehr geehrter Herr Leist,

    vielen Dank für Ihre Anmerkungen auf unserer Internetseite. Es ist wohltuend wertvolle Hinweise auch von Außenstehenden zu erhalten, da diese oft zusätzliche Denkanstöße bieten.

    Ich möchte Ihnen mitteilen, dass wir durchaus und besonders an unsere Kinder denken. So haben wir sie zu einem Malwettbewerb aufgerufen, bei dem sie ihre Wünsche und Vorstellungen für die weitere Entwicklung unseres Stadtteils einbringen konnten. Davon wurde rege Gebrauch gemacht und die Ergebnisse geben wir ebenso an das Stadtplanungsamt wie die der kommenden Planungswerkstatt.
    Lesen Sie dazu gern in unserer Stadtteilzeitung, dem „Südstern“ (http://suedstern.net/pdf/suedstern_ausgabe_15.pdf) und natürlich auf unserer Homepage.

    Darüber hinaus sind wir mit unserem Ortsbeirat im (Dauer-)Gespräch und es gibt auch hier stets Fragen, die die Kinder betreffen – vom Spielplatz bis zur Frage eines (kinder-) freundlichen Verkehrskonzeptes.

    Für die Planungswerkstatt selbst haben wir absichtlich keine spezifischen Themen in dieser Hinsicht aufgenommen, weil sie sich generell auf die Zukunft richtet und somit die Ergebnisse unbedingt die nächste/n Generation/en betreffen werden.

    Für Ihren Hinweis auf Mainz-Gonsenheim danken wir Ihnen recht herzlich. Es ist immer sinnvoll zu schauen, was der Nachbar, was andere machen, denn niemand ist perfekt.

    Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns über unsere E-Mail-Adresse, wohnpark-suedstadt@web.de noch einmal kontaktieren würden, denn warum die Südstadt für Kinder aus ihrer Sicht ein „Elendsviertel“ ist, würden wir gerne verstehen.

    Beste Grüße im Namen des Aktiven-Teams
    Patricia Fleischer

  7. P. Frerich schrieb:

    Südstädter, seid wachsam!

    Am vergangenen Donnerstag war ich zum Bürgerforum in Warnemünde. Die ganze Veranstaltung hatte einen merkwürdigen Charakter. Es scheint so, als würde die Stadt Rostock mit ihren Verwaltungen durchdrücken wollen, was die Warnemünder schon seit über eineinhalb Jahren ablehnen – übermäßig hohe Wohngebäude, wenn überhaupt Wohngebäude auf der Mittelmole, Betonklötze in Form von Parkhäusern vor den Kreuzfahrtterminals, so dass die Sicht auf die Schiffe aus westlicher Richtung versperrt würde, Häuser entlang des alten Stroms an der Bahntrasse in südlicher Richtung, bei denen von „besonderem Wohnen“ (Was ist das!?!) gesprochen wird usw. usf.
    Auch die Bürgerschaft hatte sich mit einem Beschluss in Teilen den Plänen schon im vergangenen Oktober entgegengestellt. Und trotzdem wurde genau der alte Entwurf wieder aus dem Hut gezaubert, auf dem lediglich dieses Hochhaus von 70 m nicht mehr auftaucht.
    Die Veranstaltung hatte dank Moderator beinahe den Charakter einer Werbeveranstaltung und genannter „vergaß“ auch nicht, ziemlich beleidigend Angriffe in vermeintlich humoristischer Art zu starten. Die obersten Stadtplaner haben ihr Handwerk gelernt: schönzureden, was nicht schön ist und das mit einer Vehemenz, die unerträglich ist. Was ist das für ein Niveau!
    Mein Fazit: Was sollte das Ganze, zeigt es doch nur, dass die Warnemünder nicht ernst genommen werden.
    Warum haben nicht alle Rostocker ein Mitspracherecht, wenn es um Warnemünde, unser aller Naherholungsgebiet Nr. 1 geht? Es ist unvorstellbar, dass die Rostocker wollen, dass nur denen, die sich eines Tages für viel Geld das Wohnen auf der Mittelmole leisten können, den Anspruch auf dieses wertvolle Areal haben.
    Warum wird dort nicht das Gelände genutzt, um den Seebadcharakter aufzuwerten, sinnvolle Angebote zu entwickeln, die für Gäste und Einwohner gleichzeitig und ganzjährig nutzbar sind?
    Es gibt doch gute Vorschläge! Jede/r Interessierte sollte bei http://www.conexeum.de/konzept.htm einmal nachschauen…

    Die Südstadt – Man kann nur hoffen, dass die Menschen zahlreich dem Aufruf der Bürgerinitiative folgen und am 25. November die Planungswerkstatt „stürmen“ und sagen, was sie wollen, dass sie auch danach wachsam bleiben und die Bürgerinitiative mit Rat und Tat unterstützen, so dass gleich von vornherein ein „Warnemünde II“ in der Südstadt verhindert werden kann.

    Unser Rostock gerät dank OB und Verwaltung immer mehr aus den Fugen: Mittelmole, Volkstheater, Südstadt, Mühlendammschleuse… Geht es denn hier nur noch mit Protest??? Wann kehrt endlich die Vernunft ein??? Warum muss alles dem schnöden Mammon unterworfen werden??? Was sind denn die wirklichen Werte einer Gesellschaft???…

    Viel Erfolg für die Planungswerkstatt und gutes Gelingen im weiteren Prozess um eine gesunde und für die Bevölkerung akzeptable Gestaltung der Südstadt.

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